
Wir wollen Euch zeigen, was wir zusammen in den letzten Monaten geschafft haben. Deshalb veröffentlichen wir regelmäßig Artikel über einzelne Projektfortschritte. Zusätzlich machen wir zweimal im Jahr Luftbilder vom neu gepflanzten Wald. Damit Ihr diese miteinander vergleichen könnt, haben wir eine neue Funktion in unsere Karte eingebaut: Die Zeitreise.
Mit der Zeitreise könnt Ihr die Luftbilder vom letzten Jahr mit denen aus diesem Jahr vergleichen und sehen, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Dazu ist unser Team vor Ort das Gebiet mit einer Drohne abgeflogen und hat es so von oben fotografiert.
Auch während der Zeitreise könnt Ihr wie gewohnt auf unserer Karte frei zoomen und euch durch das Projektgebiet bewegen. Seid Ihr eingeloggt, könnt Ihr euch auch ganz genau anschauen, was sich in Eurem ganz persönlichen Lebenswald getan hat.
Hier geht es zur Karte und zur Zeitreise.
Unsere Setzlinge sind ca. 30 cm groß, wenn wir sie einpflanzen. Auch wenn unsere Luftbilder hochauflösend sind, sehen wir die kleinen Setzlinge darauf leider noch nicht. Was wir gut erkennen können, sind die Pflanzreihen. Diese haben wir mit Macheten in das Dickicht aus Farngewächsen geschlagen, damit die jungen Setzlinge genügend Platz und Licht haben, um zu wachsen.
Nach der Zerstörung des ursprünglichen Waldes würden die Farngewächse sonst das Entstehen eines neuen Waldes verhindern.
Der Schlüssel zur Wiederaufforstung ist das Anheben des Wasserspiegels im Gebiet auf das natürliche Niveau. Durch künstliche Entwässerungskanäle läuft permanent Wasser aus dem Gebiet ab. So trocknet der Torfmoorboden vor allem in der Trockenzeit aus, setzt Treibhausgase frei und ist anfällig für Brände.
Durch das Bauen von Dämmen schließen wir die Drainagekanäle, so dass das Wasser bleibt, wo es hingehört. Vor allem ist dies aber der beste Schutz gegen die verheerenden Torfmoorbrände während der Trockenzeit. Die Dämme, die wir gebaut haben, seht ihr rund um unsere Aufforstungsfläche.
In einigen Abschnitte ist die Qualität besser als in anderen. Woran liegt das? Die Luftbilder setzen sich aus vielen einzelnen Bildern zusammen, die leicht zeitversetzt aufgenommen wurden, da keine Kamera das 500 Hektar große Gebiet mit einem einzigen Foto in dieser Auflösung aufnehmen könnte. Diese Bilder ergeben zusammen unsere hochauflösende Karte. Vor allem Wolken, die sich vor die Kamera schieben oder Reflektionen verursachen, können die Qualität mindern. Da sich die Wolken bewegen, kommt es zu Ungleichmäßigkeiten auf der Karte. Das Wetter ist also Schuld!
Aktuell ist die Zeitreise noch eine Betaversion, die wir weiterentwickeln. Wir prüfen z.B. ob wir auch mit Satellitenaufnahmen ähnlich gute oder gar bessere Ergebnisse erzielen können als mit der Drohne.
Wir hoffen, Euch gefällt die neue Funktion und freuen uns auf Euer Feedback.
Mehr über die Entwässerungskanäle Mehr über die Dämme zur Wiedervernässung