
Unsere Helden sind die Bäume. Sie sind die Hauptdarsteller im Kampf um unser Klima. Bäume halten unseren Lebenswald zusammen und haben unterschiedlichste Funktionen. So sind sie Schutzschilde für andere Pflanzen und bieten Nistplätze für Orang-Utans. Sie tragen die Nahrung für unterschiedlichste Tiere und bieten Lebensraum, den Flora und Fauna benötigen um ein artenreicher Hotspot zu sein.
Wir pflanzen vor allem 4 verschiedene Baumarten in unserem Projekt, und ungefähr 4 weitere kommen dort häufig als Pionierpflanzen vor. Jede Art hat ihre eigenen Funktionen und Vorteile für den heanwachsenden Lebenswald. Wir möchten Euch heute 3 dieser Protagonisten vorstellen und erklären, welchen Wert sie für das Überleben der Orang-Utans bieten.

Nipa (Nypa fruiticans): Der Nipa Baum trägt Früchte, die bei Orang-Utans sehr beliebt sind. Wenn er einmal ausgewachsen ist, bauen unsere rothaarigen Vettern auch sehr gerne ihre Schlafnester in seinem Geflecht.

Pantung (Dyera constulata): Der Pantung Baum ist ein vielfältiger Artgenosse. Orang-Utans essen seine Borke und die jungen Blätter. Das Besondere ist, das der Saft des Pantung Baumes ein Heilmittel ist. Oran-Utans nutzen ihn, um z.B. Wunden zu heilen.

Tumih (Combretocarpus rotundatus): Der Tumih Baum ist sehr nährstoffreich und gehört ebenfalls zum Lebensraum der Waldmenschen (Orang-Utans). Er ist eine Pionierpflanze und gehört somit zu den Bäumen, die nach der Zerstörung (z.B. durch Brand) der Vegetation, sehr gut mit den heißen und trockenen Bedingungen zurechtkommen.
Unser Ziel ist das Aufforsten des Lebenswaldes. So schaffen wir Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.